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Arrival and Departure

ein multidisziplinäres, partizipatives Kunstprojekt im alten Solinger Hauptbahnhof, von Ulrika Eller-Rüter, 3.-12.10.2025 I 16-20 Uhr

Bahnhöfe

sind Orte des Transfers mit Abreise und Ankunft, Ende und Anfang. Hier starten, stoppen und enden Züge. Hier halten sich Reisende für kurze Zeit auf, warten auf Bahnsteigen, eilen von Gleis zu Gleis. 
Wer in Bahnhöfen Tag und Nacht verweilt, hat oft kein Zuhause mehr. Wer hier die erste Zuflucht sucht, hat meist sein Zuhause, sein Land verlassen.
Der alte Solinger Hauptbahnhof, der 2006 stillgelegt wurde, ist selbst ein verlassener Ort mit einer eigenen aufgeladenen Geschichte. Wer eilte hier über die Fußgängerbrücke zu den Gleisen oder wartete in der großen Wartehalle? Wer wurde in der NS-Zeit von hier aus deportiert? Wer verstarb an diesem Ort bei dem verheerenden Luftangriff vom 4.11.1944?

Die multidisziplinär arbeitende Künstlerin Ulrika Eller-Rüter setzt sich in dem Kunstprojekt „Arrival and Departure“  mit der Aufladung dieses Ortes auseinander, indem sie den alten Bahnhof zur Metapher und Reflexions- Plattform für aktuelles Zeitgeschehen werden lässt:

  1. Durch partizipative Kunstaktionen mit  Migrant:innen und Obdachlosen aus Solingen. In Kunstworkshops, welche die Künstlerin seit Mai 2025 in Notunterkünften der Stadt anbietet, erhalten die Mitwirkenden  die Gelegenheit, in verschiedenen künstlerischen Medien ihre individuellen Ansichten und Erfahrungen von „Arrival and Departure“ zum Ausdruck zu bringen. Die Ergebnisse sind elementarer Bestandteil der Kunstausstellung in der alten Wartehalle des Bahnhofs.
  2. Durch eine Kunstausstellung mit ortsbezogenen, multimedialen Installationen und Werken internationaler Künstler:innen, die das Reisen, Ankommen und Abreisen als Lebensstationen, Zeit und Vergänglichkeit, Erinnerung, kulturelle Identität, Fremdsein, wie auch Flucht, Migration und Obdachlosigkeit  thematisieren.
  3. Durch „Gesänge aus aller Welt“ und Performances, die den Bahnhof in einen multinationalen Klangraum verwandeln sollen. Die beteiligten bildenden und darstellenden Künstler:innen treten untereinander über alle politischen, kulturellen und sozialen Grenzen hinweg mit ihren Arbeiten und Performances in einen Dialog.

Beteiligte Künstler:innen:  
   • Zbygniew Bajek, Krakau
   • Andreas Bausch, Köln
   • Aria Eghbal, Teheran/ Los Angeles
   • Ulrika Eller-Rüter (vor Ort)
   • Manaf Halbouni, Berlin
   • Česlovas Lukenskas, Vilnius
   • Sliman Mansour, Jerusalem
   • Katharina Mayer, Düsseldorf
   • Hiroyuki Masuyama, Tokyo/ Düsseldorf
   • Hadas Satt, Jerusalem/ Tel Aviv
   • Bettina Scholz, Berlin
   • Zbygniew Szot, Poznan
   • Boris von Reibnitz (vor Ort) 
   • Qi Yang, Düsseldorf/Shanghai
Gezeigt werden Malerei, Fotografie, Videos, Objekte und ortsbezogene Installationen.  Die Künstler:innen, die in den verschiedenen künstlerischen Bereichen der zeitgenössischen bildenden Kunst tätig sind, lehren zum großen Teil als Professori:innen an Kunsthochschulen.
Die Kunstausstellung zeigt außerdem Ergebnisse der Kunstworkshops mit Geflüchteten und Wohnungslosen aus Notunterkünften Solingens (u.a. altes Finanzamt Solingen etc.)
Dr. Gisela Elbracht-Iglhaut, Direktorin des Kunstmuseums Solingen, übernimmt dankenswerter Weise die Schirmherrschaft für das Kunstprojekt.

Gesänge aus aller Welt

  • Gesänge und Kulanjangho Sounds von Fabakary Jobateh und Ensemble 
    (Klänge aus der westafrikanischen Kultur Gambias)
  • Ukrainisches Frauen-Folk-Ensemble DYVYNA 
    Die vier Sängerinnen singen a capella traditionelle Lieder aus der Region Donezk
  • Duo PLUS, Arabische Gesänge; Redur Saher (Gesang, Saz), Ayham Nabuti (Gitarre)
    Traditionelle Gesänge aus dem Irak, Syrien der Türkei und neue Arrangements der beiden Musiker
  • RAILWAY STATION - Performance von Ulrika Eller-Rüter
    Europäische Barockmusik trifft arabische Gesänge, Tanzimprovisation, Percussion und Literatur der Straße 
    Aufführung der Komposition „Stabat“ Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710- 1736) für 2 Soprane und Basso continuo ) 
    Gesang: Ulrika Eller-Rüter, Sopran/ Stephanie Schlüter, Mezzosopran
    Orgel: Jürgen Böhme
    Arabischer Gesang: 
    Duo Plus: Redur Saher, arabischer Gesang und Saz: Gitarre: Ayham Nabuti
    Tanzimprovisation:  Milton Camillo, Djamila Polo
    Lesung der Dichterin der Straße und fiftyfifty-Verkäuferin Sandra Martini aus ihrem Gedichtband „Schattendiva“
    Percussion:  Friedemann Geisler
  • Joik-Gesänge von TORGEIR VASSVIK (Gesang, Trommel, Gitarre; Sapmi/Norwegen):  Gesänge aus der animistischen Gesangstradition der Sami, der letzten indigenen Kultur Europas

Alter Solinger Hauptbahnhof, Bahnhofstr. 15, 42651 Solingen
3.-12.10.25 I 16-20 Uhr; Montag geschlossen
Das Kunstprojekt wird gefördert durch: 
Gerd-Kaimer-Stiftung Solingen
Elisabeth-Birkhofen-Stiftung, Solingen
Demokratie leben

www.ulrika-eller-rueter.de
Instagram: ulrika_er

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